Kaufmännische Schule Göppingen

Anreise nach Imperia am 30. September 2000

Hülya Özer, Jens Heyde

Am sehr frühen Samstagmorgen trafen wir uns um 04:55 Uhr am Göppinger Bahnhof. Von dort fuhren wir dann um 05:11 Uhr mit dem Zug nach München. Da dieser Zug nicht sehr voll war, haben wir schnell unsere reservierten Plätze gefunden und konnten auch noch in Ruhe etwas essen oder schlafen. In München wurde es dann hektischer, weil wir umsteigen mussten und schon einiges auf dem Bahnhof los war. Wir kamen um etwa 07:15 Uhr am Münchner Hauptbahnhof an und mussten dort mit unserem Gepäck dann von Gleis 20 zum Gleis 11 gehen. Von dort fuhr nämlich unser Anschlusszug um 07:30 Uhr direkt nach Mailand ab. Da dieser Zug recht voll war, dauerte es etwas länger, bis wir endlich unsere reservierten Abteile gefunden hatten. Jeder war dann froh darüber, als er auf seinem Platz saß und sein Gepäck auch verstaut hatte. In diesem Zug saßen wir sehr lange, nämlich bis um 14:50 Uhr. Dann kamen wir endlich in Mailand an. Dort mussten wir uns dann durch Menschenmassen hindurchkämpfen, um zu unserem Anschlusszug nach Imperia zu gelangen. Dieser fuhr um 15:10 Uhr ab. Als wir in diesem Zug einstiegen, war dieser schon so voll, dass sogar unsere reservierten Plätze belegt waren. Nun mussten wir erst einmal die Leute, die auf unseren reservierten Plätzen saßen bitten, diese zu verlassen. Dieses nahm zwar etwas Zeit in Anspruch, doch schließlich hatte jeder seinen Platz gefunden. Kurz vor Savona bemerkten wir und die anderen Passagiere einen merkwürdigen Geruch im Waggon. In Savona hielt der Zug plötzlich an. Es stellte sich heraus, dass der Zug einen Defekt an einer Bremse hatte und daraufhin kam etwas Panik auf und wir verließen deshalb auch den Zug. Nach einer guten viertel Stunde konnten wir aber wieder weiterfahren. Dadurch kamen wir nach einer langen Zugfahrt etwas verspätet um 19.30 Uhr in Imperia an. Am Bahnhof von Imperia wurden wir dann von Frau Castalari empfangen. Wir waren nun alle sehr glücklich darüber, daß wir nach einer sehr langen Zugfahrt an unserem Reiseziel waren. Als wir alle unser Gepäck geordnet hatten, wurden wir auch noch von unserem Lehrer Herr Kraus fotografiert. Anschließend liefen wir zusammen zur Pension Mimosa, die etwa 10 Minuten vom Bahnhof entfernt war. Natürlich waren wir nicht alle begeistert, zu Fuß zu laufen, denn schließlich hatten wir viel Gepäck mit uns. Daraufhin wollte Nadja ein Taxi bestellen, doch sie hatte Pech, denn sie fand nämlich keines. Als wir in der Pension ankamen, wurde es nochmals etwas hektisch, denn es stand nun die Zimmerverteilung an. Als erstes wurden die Zimmer an die Mädchen verteilt. Nadja, Hülya und Diane gingen in ein Dreibettzimmer. Auch Melanie, Alida und Nicole gingen zusammen in ein Zimmer. Die übrigen Mädchen, Susanne und Sandra, gingen in ein Zweibettzimmer. Danach kamen dann die Jungen dran. Gaspare und Yilmaz als auch Jens und Matthias gingen in ein Zweibettzimmer. Ernst, der jetzt noch übrig war, bekam ein Einzelzimmer. Nachdem wir alle unser Gepäck auf die Zimmer gebracht hatten gingen wir zum Abendessen, da wir hungrig waren. Zum Glück gab es etwas Gutes zu essen, nämlich Nudelsuppe, Cordonbleu und zum Nachtisch eine kleine italienische Torte. Nach dem Abendessen gingen einige in ein Eiskaffee oder noch am Strand spazieren. Manche gingen dann ins Bett, aber es fuhren auch einige noch in die Diskothek Tango, die im nächsten Ort liegt. Um etwa vier Uhr morgens waren dann wieder alle in der Pension und gingen schließlich auch ins Bett.

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