Industriekaufmann/Industriekauffrau
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Bildungsziel Durch die Vermittlung beruflichen Wissens und Könnens, aber auch durch ihr kultur- und sozialkundliches Bildungsangebot führt die Berufsschule ihre Schüler zusammen mit dem Ausbildungsbetrieb zu einem berufsqualifizierenden Abschluss und zugleich zu einer erweiterten und vertieften Allgemeinbildung. Berufsbeschreibung Der neugeordnete Ausbildungsberuf ist in Lernfelder gegliedert, die als thematische Einheiten dargestellt sind. Lernfelder sind nach Zielen, Inhalten und Zeitrichtwerten gegliedert und orientieren sich an konkreten beruflichen sowie an individuellen und gesellschaftlichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen. Das Aufgabenfeld der Industriekaufleute umfasst die Vorbereitung, Durchführung, Überwachung sowie Dokumentation des industriellen Prozesses von der Materialbeschaffung bis zum Verkauf erzeugter Leistungen. Marketing, integrierte Auftragsabwicklung, Just-in-Time-Systeme und Logistik gewinnen wachsende Bedeutung. Es ist erforderlich, die auf neue Arbeitsformen, z. B. integrierte Sachbearbeitung, ausgerichtete Organisation moderner Industriebetriebe zu verstehen, in Zusammenhängen und Systemen zu denken und dabei die jeweiligen Teilfunktion in ihrer Bedeutung für das Unternehmensziel zu erkennen. Deshalb brauchen Industriekaufleute zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben eine breite berufliche Handlungskompetenz, die Fachkompetenz mit Methodenkompetenz und Sozialkompetenz verbindet. Die Aufgaben liegen im Wesentlichen in den Funktionsbereichen Materialwirtschaft, Produktionswirtschaft, Absatzwirtschaft, Dienstleistungen, Personalwesen und Rechnungswesen einschließlich Finanzierung. Stundentafel
Abschlussprüfung Die Kaufmännische Berufsschule schließt nach 2, 2,5 bzw. 3 Jahren mit der Abschlussprüfung ab. Aufgrund besonderer Vereinbarungen wird in Baden-Württemberg die Abschlussprüfung der Berufsschule und der schriftliche Teil der Abschlussprüfung der Kammern gemeinsam durchgeführt.
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