Kaufmännische Schule Göppingen

Das Nassachtal

Der Eingang des Nassachtals, eines der idyllischsten und unberührtesten Täler Baden- Württembergs, liegt im Filstal zwischen Ebersbach und Uhingen. Das Tal, dessen Namensgeber der Nassachbach ist, misst an seiner breitesten Ausdehnung nur wenige 100 Meter, ist aber über 10 Kilometer lang.


Die Nassachtalstraße, die das Filstal mit dem Remstal verbindet, führt durch das ganze Tal, vorbei an dem auf einer Anhöhe liegenden Diegelsberg und durch das am Taleingang gelegene Nassachmühle. In der Mitte befindet sich in unberührter Natur der Ort Nassach/Unterhütt; das Tal endet nach dem vierten Teilort Baiereck am Lochbach.

Diese vier Orte bilden im kommunalrechtlichen Sinn seit 1996 im zusammen den Ort "Nassachtal", der zur Stadt Uhingen gehört. Der neue Ort hat nun über 2200 Einwohner, die die Mischung aus unverbrauchter Natur, dem dörflichen Charakter der Teilorte und der schnellen Verkehrsanbindung durch die B 10 - Auffahrt Nassachtal zu schätzen wissen.

Aber nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch die abwechslungsreiche Entstehungs- und Siedlungsgeschichte und das Jahrhundert der Glasbläser machen das Tal so interessant.

Natürlich hat das Tal auch heute noch mehr zu bieten als die Natur und die Geschichte des Tals: Einen der letzten Kohlenmeiler Deutschlands, der die lange Tradition der Köhler im Tal aufrecht erhält, den wohl einzigen Privatfriedhof Baden-Württembergs und die traditionelle Besenwirtschaft in Nassach.

Quellen- und Bildnachweis


Autoren: Michael Dreimann, Darko Juric, Kasra Montazami
Editorinnen: Daniela Eberle, Carolin Feuerbacher