Kaufmännische Schule Göppingen

Reisebericht April 2011

Andiamo Ragazzi-Avanti Avanti

Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schule Göppingen besuchen ihre Partnerschule in Foggia

Am 10.April machten sich wieder 20 Schülerinnen und Schüler der Klassen WG 11, WAG10,BK,und WS mit ihren Lehrern Frau Heidrun Cadus und Joachim Schöllhorn  der Kaufmännischen Schule Göppingen auf den Weg zu der Partnerschule Istituto Istruzione Superiore C. Poerio, einem fremdsprachlichen Gymnasium in Foggia, Apulien. In Gastfamilien aufgenommen, entdeckten sie auf den Spuren Friedrichs II., dem Enkel Barbarossas, für eine Woche Italien.

 

Nach einer anstrengenden 16 stündigen Busfahrt kamen wir am Sonntagabend erschöpft, aber zugleich aufgeregt in Foggia an. Wir wurden schon von unseren Gastfamilien erwartet und freuten uns, genauso wie sie, uns gegenseitig kennen zu lernen. Schnell ging es nach Hause zu den Familien, denn am nächsten Morgen ging es schon in die italienische Schule C.Poerio in Foggia. Dort wurden wir sehr herzlich begrüßt, mit verschiedenen Power Point Präsentationen willkommen geheißen. Nach einem spannenden Quiz über Italien und Deutschland machten wir uns dann über das von den Schülerinnen selbst gemachte Buffet mit den Spezialitäten Apuliens her. Am Abend entdeckten wir gemeinsam Foggia, wobei die italienischen Schülerinnen ihre guten Deutsch-Kenntnisse dadurch zum Ausdruck bringen konnten, in dem sie etwas über die Sehenswürdigkeiten vorlasen. Abends ging es dann in eine italienische Pizzeria, um sich noch ein wenig besser kennenzulernen. Selbst unser neuer Schulleiter Herr Dr.Faustmann ließ es sich nicht nehmen, am Montag und Dienstag an unsere Schulpartnerschaft teilzunehmen um somit dem Preside Graziano Infante und dem bewährten Foggiateam Heidrun Cadus , Joachim Schöllhorn und Franca Vita auch für die Zukunft seine Wertschätzung zu erweisen.

Am Dienstag begann das erste Highlight der Foggia- Reise. Die Italienerinnen und wir machten uns früh morgens auf den Weg nach Trani und Bari, zwei wunderschöne Städte, etwas südlich von Foggia, direkt am Meer. Auch diese zwei Städte wurden trotz vieler Kirchenbesichtigungen mit Begeisterung erobert nicht zuletzt auch wegen der wunderschönen Schuhgeschäfte….

Das zweite Highlight folgte am Mittwoch als wir das imposante und geheimnisvolle Castel del Monte besichtigten. Die Krone Apuliens empfing uns mit eisigem Wind, fast konnte man meinen, die Geister der Staufer hätten sich gegen uns verschworen!

Wind und Wetter erprobt machten wir uns bei etwas besserem Wetter als am Vortag auf den Weg zu unsere dritten und letzten Exkursion, dem Gargano, wo wir das kleine Städtchen Monte Sankt Angelo besichtigten.  Dort haben uns unsere Gastschülerinnen bestens mit Informationen versorgt. Dennoch war die wichtigste Frage wie immer  : Wo ist das KLO??  Dann ging es weiter in den Foresta Umbra, sozusagen der italienische Schwarzwald, wo wir es  uns bei Lagerfeuer und Picknick gut gehen ließen. Ein Besuch in Vieste mit Genuss des tollen Badestrandes beeindruckte alle ganz besonders.

Freitags war wieder Schule angesagt. Anhand  des Films „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ wurden italienische und deutsche Stereotypen analisiert .Diese Vorurteile und Stereotypen sind jetzt vom Tisch, denn es stellte sich heraus, dass sie nicht wahr sind. Den Mittag verbrachte jeder mit seinem Austauschschüler, so wie die italienischen Freunde es geplant haben, um abends alle gemeinsam Abschied zu feiern.

Samstags traten wir die Heimreise an, jedoch gab es in Foggia viele Abschiedstränen, denn es wurden viele neue Freundschaften auf immer und ewig geschlossen. Einige Deutsche wollten nicht wieder nach Hause. Für viele war es nicht das letzte Mal, dass sie ihre Gastfamilien gesehen haben, denn es war eine sehr schöne, wenn auch anstrengende aber leider  auch viel zu kurze Zeit.

Diese Reise war sehr aufregend und man konnte viele neue Eindrücke von Italien und Foggia, die nicht zufällig die Partnerstadt von Göppingen ist, gewinnen. Wir haben viel über  die Hintergründe unserer Schulpartnerschaft gelernt und tiefe Einblicke in die Geschichte der Staufer gewonnen. Dies konnte noch bei der Heimreise mit der Besichtigung Roms komplettiert werden. Die Italiener sind sehr gastfreundlich und man fand Freunde fürs Leben.

Wir freuen uns, unsere italienischen Freunde bald in Göppingen begrüßen zu dürfen und ihnen hier die Spuren Friedrichs II. zu zeigen.

Ein großes Dankeschön auch an alle Organisatoren und Organisatorinnen, an die Gründer der Schulpartnerschaft und an alle, die es möglich gemacht haben, dass wir dieses Jahr auch wieder nach Foggia fahren konnten.

Felicitas Thielen, WG 11a



Bericht zum Aufenthalt der italienischen Austauschschüler in Göppingen im Oktober 2007

Am 14. Oktober 2007 war es einmal mehr soweit.

Die Kaufmännische Schule Göppingen durfte an einem sonnigen Herbstnachmittag ihre italienischen Gäste aus Foggia, der italienischen Partnerstadt Göppingens, willkommen heißen.

Der Aufenthalt unserer italienischen Freunde wurde einmal mehr dadurch realisiert, dass mehrere Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und des Berufskollegs für Fremdsprachen der Kaufmännischen Schule an der Öde, italienische Schüler bei sich zuhause aufnahmen.

Dadurch konnten die Austauschschüler hautnah erfahren, wie das Familien- und Zusammenleben im schönen „Schwabenland“ aussieht.

Großer Bestandteil des Austausches waren natürlich die gemeinsamen Unternehmungen von Gastschülern und deren Gastgebern.

Am Sonntagabend ging es also noch gemeinsam in eine Göppinger Pizzeria, um Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln, an welchem sowohl das Landratsamt Göppingens als auch der Hohenstaufen besucht wurden.

Dadurch sollte den italienischen Besuchern etwas Wissen über Göppingen und seine reizvolle Umgebung vermittelt werden, was auch dank der informativen und kurzweiligen Führung eines Beamten des Landratsamtes hervorragend gelang.

Nach einem etwas ruhigeren Tag, der innerhalb der Stadtmitte Göppingens verbracht wurde, besuchte die italienische Delegation am Mittwochmorgen die Kaufmännische Schule, um dort mit ihren Gastgebern einige Stunden für ein gemeinsames Schulprojekt zu nutzen.

Hierbei ging es darum, in Gruppen auf den verschiedensten Wegen, Informationen über das Berufsschulzentrum zu erhalten, welche es auf einem Fragebogen zu beantworten galt.

Um an selbige zu gelangen, wurde das gesamte Grundstück des Berufsschulzentrums an der Öde durchforstet.

So war zum Beispiel gefragt, wann das Berufsschulzentrum erbaut wurde oder wie viele Schüler derzeit auf der Kaufmännischen Schule, eingetragen sind.

Anschließend trugen die italienischen Gäste ihre erarbeiteten Ergebnisse auf deutscher Sprache vor.

Leichte Grammatikfehler ließen jedoch keinen entmutigen, auch bei der nächsten Aufgabe mit vollem Einsatz  dabei zu sein.

Nach diesem unterhaltsamen Tag, der sowohl die Kommunikation untereinander gefördert hatte, als auch den Gemeinschaftssinn, stand die letzten beiden Tage vor der Abreise weniger Kultur, als mehr der Spaß im Vordergrund.

Sowohl der Trip nach München am Donnerstag, als auch das Abschlussfest am Freitagabend in Wäschenbeuren wurden dem nun voll und ganz gerecht.

Nach Ankunft in München am Donnerstagmorgen wurde noch das Ziel „Deutsches Museum“ in Angriff genommen um danach ausgiebig die Einkaufsmeile zu einer Shoppingtour in Angriff zu nehmen oder einfach nur gemütlich gemeinsam einen Kaffee zu trinken und sich noch über die Eindrücke der letzten Tage zu unterhalten.

Am Samstagnachmittag, als sich unsere Gäste wieder in Richtung Foggia aufmachten, konnte das Fazit kaum positiver und die Freude auf ein Wiedersehen in diesem Jahr kaum größer ausfallen.

Bruno (WG13) & Desi (WG11) zeigen sich von dem Schüleraustausch erfreut und halten die Begegnung mit den italienischen Austauschschülern für interessant, um auch andere „Lebensweisen und Kulturen kennen zu lernen“...

Salome (WG11) meint, dass die Aufnahme eines italienischen Gastes ihre sprachlichen Kompetenzen in dem Fach Italienisch erweitert habe.

Dadurch, dass das Englisch ihrer Gastschülerin nicht besonders gut war, konnte sie sich mit selbiger nur auf Italienisch unterhalten.