Vermittlung allgemeiner und berufsspezifischer Lerninhalte
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Die Kaufmännische Berufsschule hat, wie es in Deutschland üblich ist, gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben und den Kammern (Industrie- und Handelskammer, Steuerberaterkammer, Handwerkskammer) in der dualen Berufsausbildung einen gemeinsamen Bildungsauftrag. Als gleichberechtigter Partner arbeiten wir sehr eng mit allen an der Berufsausbildung Beteiligten zusammen, wobei die Berufsschule einen eigenständigen Lernort darstellt. Dabei ist es unsere Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern berufsspezifische und allgemeine Lerninhalte unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen der Berufsausbildung zu vermitteln. Gemeinsam mit den Kammern und den Ausbildungsbetrieben werden die Lehrpläne erarbeitet oder laufend überarbeitet und die Abschlussprüfungen vor den Kammern abgenommen.
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Vermittlung vom Handlungskompetenz
| Die veränderten Rahmenbedingungen in der Wirtschaft erfordern, dass den Auszubildenden neue Fähigkeiten vermittelt werden müssen, die zusammengefasst als Handlungskompetenz bezeichnet werden. Dies bedeutet beispielsweise, dass neben dem wichtigen Fachwissen auch verstärkt die Fähigkeiten sich in ein Team (Sozialkompetenz) einordnen zu können oder sich selbständig schnell neues Wissen oder Verhalten (Methodenkompetenz) aneignen zu können, unterrichtet werden müssen. Die enge und gute Zusammenarbeit mit den dualen Partnern hat es ermöglicht, dass diese so wichtigen Fähigkeiten rasch in die Lehrpläne übernommen werden konnten. Alle Lehrpläne der an unserer Schule unterrichteten Auszubildenden sind neu überarbeitet. Einige Ausbildungsberufe wie z. B. Industriekaufleute, It-Berufe oder Einzelhandelskauflleute wurden sogar vollständig neu geordnet. |
Sicherung einer zeitgemäßen und hochwertigen Ausbildung
| Die permanente Lernortkooperation sichert diesen hohen Anspruch an eine zeitgemäße und qualitativ hochwertige Ausbildung. Deshalb haben unsere Kolleginnen und Kollegen "das Ohr" sehr nahe an der betrieblichen Praxis, indem sie ständig Kontakt zu den Ausbildern der Betriebe halten. Regelmäßige Ausbildertag des Kaufmännischen Berufsschule verbessern die Kommunikation und das Verständnis untereinander. Hier werden Lerninhalte gemeinsam abgestimmt und organisatorische Fragen besprochen. An geeigneten fachlichen Schnittstellen wie z.B. dem Personalwesen, der Fertigungsplanung oder im Markteting ergänzen Referenten aus den Ausbildungsbetrieben den Unterricht. Kolleginnen und Kollegen, die ihre theoretischen Kenntnisse durch ein Betriebspraktikum erweitern möchten, werden von den Ausbildungsbetrieben gerne aufgenommen. Dadurch wird die Brücke von der Schule zum Betrieb verbreitert. Nicht zuletzt erweitern die Lehrerinnen und Lehrer an der Berufsschule ihr fachliches und methodisches Wissen dadurch, dass sie auch an Fortbildungen und Tagungen des Ministeriums, des Regierungspräsidiums oder der Kammern teilnehmen. |





