Interne Evaluierung des Unterrichts
Der Unterricht stand in diesem Prozess anfangs nicht im Mittelpunkt. Der
Anstoß für eine
Evaluation des Unterrichts ergab sich dadurch, dass seit
längerer Zeit ein Fachbereich
unter heftigem negativem Beschuss eines
einzelnen dualen Partners stand. Um die
Diskussion über den unterstellten
„schlechten Unterricht“ auf eine sachliche Ebene zu
verlagern, wurde der
Unterricht intern anhand von Merkmalen evaluiert:
- Erfüllung der Stundentafel
- Unterrichtsausfall
- Fortbildungsbereitschaft der Kollegen und Kolleginnen
- Beschwerden von Betrieben und Schülern bei der Schulleitung
- Vergleich der Prüfungsergebnisse mit den Anmeldenoten
- Anteil der Preisträger
- Mitwirkung des Kollegiums in der Lernortkooperation
- Befragung alle Ausbildungsbetriebe anhand von Fragebogen
- Befragung aller Schülerinnen und Schüler anhand von Fragebogen
Die Vorwürfe erwiesen sich nach der objektiven Evaluation
als haltlos. Die Auswertung
und Besprechung der vorgelegten Ergebnisse
konnte die Zusammenarbeit mit dem
dualen Partner wesentlich verbessern.
Bis zum Schuljahresbeginn 2003/4 werden alle Fachbereiche an der Berufsschule
den
Unterricht anhand dieser Kriterien evaluieren.
Gleichzeitig wird im Vollzeitbereich
untersucht, wie sich die
Schülerleistungen gemessen an den Noten der Kernfächer von
den Eingangsnoten
bis zu den Abschlussnoten entwickeln. Weiter sind alle Kolleginnen
und
Kollegen, die durch die Schulleitung beurteilt werden, dazu aufgefordert worden,
ihren
Unterricht selbst zu evaluieren. Dies soll dazu führen, dass
langfristig geeignete Kriterien
für die Evaluierung des Unterrichts gefunden
werden können.





