Kaufmännische Schule Göppingen

Ruhestand Sommer 11

Langjährige Kollegen gehen in Ruhestand

An der Kaufmännischen Schule Göppingen gehen zwei langjährige Kolleginnen und zwei Kollegen in den Ruhestand. Im Rahmen der letzten Gesamtlehrerkonferenz vor den Sommerferien konnten sie vom Schulleiter, Oberstudiendirektor Dr. Werner Faustmann, ihre Urkunden für die Zurruhesetzung entgegennehmen. Dabei dankte der Schulleiter den vier Neuruheständlern für den jahrzehntelangen Einsatz in der Schule. Ebenfalls Dankesgrüße und kleine Präsente gab es vom Kollegium und vom Personalrat.

Oberstudienrat Gustav Eder gehörte fast 30 Jahre dem Kollegium an. Über viele Jahre hinweg hat er erfolgreich und zur vollen Zufriedenheit von Schülern und Lehrern den Stundenplan erstellt, sowie die DV-Betreuung der Schulverwaltung ausgeübt. In diesen beiden Aufgabenfeldern war Gustav Eder unermüdlich tätig und hat viel zum Funktionieren einer modernen Schule beigetragen. Darüber hinaus hat er im Bereich der Datenverarbeitung zahlreiche Fortbildungen durchgeführt und die Medien der Schule verwaltet. Im letzten Jahr konnte er die Urkunde für 40 Jahre Tätigkeit im öffentlichen Dienst entgegen nehmen. Unterrichtet hat er in den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Geschichte und Datenverarbeitung.

Oberstudienrätin Heidi Brenner war seit 1988 an der Kaufmännischen Schule Göppingentätig  und hat die Fächer Biologie und Chemie unterrichtet. Sie ist bis zum Ende ihrer Laufbahn Fachbereichssprecherin für Biologie gewesen und hat maßgeblich bei der Weiterentwicklung dieses Fachbereichs mitgewirkt, so bei der Neugestaltung der Fachräume und der Betreuung der Sammelbestände des Fachs. Darüber hinaus hat sie die Schulpartnerschaft der Kaufmännischen Schule mit Foggia aktiv begleitet. Studiert hat Heidi Brenner Biologie und Chemie an den Universitäten Tübingen und Hohenheim.

Oberstudienrätin Elisabeth Fahrner gehörte seit dem Jahr 2000 dem Kollegium der Kaufmännischen Schule Göppingen und hat in dieser Zeit zahlreiche Sonderfunktionen ausgeübt .Die wichtigste hierbei war ihre Tätigkeit als Beratungslehrerin, bei der sie zahlreichen Schülerinnen und Schülern kompetent mit Rat bei Laufbahnentscheidungen und schwierigen Lebenssituationen zur Seite stand. In diesem Zusammenhang hat sie Fortbildungen zu Konfliktmanagement und  interkulturellem Lernen durchgeführt.Ein zweiter Schwerpunkt war die Ausgestaltung von Global Studies im Rahmen des Unterrichts des Wirtschaftsgymnasiums, bei denen sie maßgeblich  schon in der Schulversuchsphase mitwirkte .Sie gilt dabei landesweit als Initiatorin für „Debating“ im Unterricht, eine Form angelsächsischer Diskussionskultur. Darüber hinaus hat sei den Bereich Kulturwissen bei Global Studies integriert. Bein Global Studies gehörte sie auch der Aufgabenerstellungskommission für die Abiturprüfung an, ebenso der Lehrplankommission.Unterrichtet hat sie die Fächer Englisch und Deutsch mit Schwerpunkt im Wirtschaftsgymnasium und im Berufskolleg Fremdsprachen. Studiert hat sie Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen.